Entwerfen und Gebäudetypologie – Metalogien
BA-Projekt 4. Semester im Sommersemester 25

An der Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege widmen wir uns im Sommersemester 2025 dem Paradoxon von Typologie und Umbau – der Überführung eines typbildenden Schemas in ein anderes.
Der Studiotitel METALOGIEN2, einem Neologismus aus dem Präfix meta-, zu Deutsch zwischen oder nach, und dem Suffix -logie, zu Deutsch Lehrsatz oder Wissenschaft, spielt darauf an, dass im Kontext zunehmender Relevanz von Bauaufgaben im Bereich des Umbaus auch der klassische Typologiebegriff der 1980er Jahre einem Wandel unterliegt, eine mögliche Klassifizierung und nutzungsspezifisches Raumprogramm jedoch nicht ausschließt.
Durch Überlagern und Kreuzen von Gebäudepaaren werden Typologien transformiert: Bankgebäude werden Wohnhäuser. Hierbei wird ausgelotet und erfahren, welche pontentiellen Probleme beim Transformieren entstehen und wie man diese entwerferisch beantworten kann.
Der Kurs versteht sich als methodisches Fach der Grundlehre, in welchem Studierende sowohl sprachliches als auch grafisches Handwerkszeug des Entwerfers erlernen. Über das mehrwöchige Studieren von ikonischen Bestandsgebäuden wird das gestalterische Repertoire erweitert sowie die Methodik des referenziellen Arbeitens vermittelt.
Entwurfsbetreuung: Prof. Andreas Hild, Stefan Gruhne, Valerie Kronauer, Sonya Nanami Fritz, Ruben Winter
Einführung in den Entwurf: Montag, 28.04.2025, 14 Uhr, am Lehrstuhl, Raum 4160
Der Entwurf wird in Dreiergruppen bearbeitet; hierbei wird das Arbeiten im Studio vorausgesetzt.